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Ushuaia - das Ende der Welt
Von Buenos Aires breche ich nun leider alleine auf um die 3000 Km nach Ushuaia zu meistern. Alle meinten, das ist todlangweilig. Da dachte ich mir schlimmer wie die australische Wüste kann es kaum werden. Da habe ich falsch gedacht.Von Buenos Aires ging es über Azul und dem Hostal La Postal bei Jorge, Vietma, der Peninsula Valdez ab in den Süden. Auf Peninsula Valdez wollte ich zu den Pinguinen und Seelöwen fahren, jedoch hatte es in der Nacht angefangen zu Regnen und die Schotterpisten waren in einem schön aufgeweichtem Zustand. So habe ich beschlossen, neeeee lass mal gut sein. Der Abstecher nach Punta Tombo zur größten Magelan Pinguin Kolonie war zum Glück trocken und hat sich gelohnt. Da laufen einem die Pinguine zwischen den Füßen durch - der Hammer. Nun der weitere Verlauf der Strecke war landschaftlich sehr langweilig und hat doch die australische Wüste noch übertroffen. Auf den weiteren 1500 Km war es bei 4°C und Regen auch nicht gerade das, was man sich auf dem Motorrad wünscht. Als ich nach 600 Km Regenfahrt an diesem Tag zum letzten mal aufgetankt hatte und aufs Motorrad stieg fuhren 5 riesige Wohnmobile in die Tankstelle und ich dachte mir, Motorradfahrer haben schon einen ganz besonderen Schlag. Ushuaia ist auf argeninischem Boden, nur dazwischen liegen 200 Km Chile. Nach 2 Stunden fahren und Grenzformalitäten bin ich in Chile und nach 200 Km fahren das gleiche Spiel noch einmal und ich bin wieder in Argentinien. Wie schön haben wir es doch in Europa. Mit einer Fähre setze ich dann in Chile auf Feuerland über - Tierra del Fuego, für mich im Moment eher Tierra del Frio. In Rio Grande angekommen habe ich mir erst mal ein Hostal gesucht, denn es war sau kalt und es hat in Strömen geregnet. Am nächsten Morgen blauer Himmel und Sonnenschein. Ab aufs Motorrad und nach Ushuaia. Ushuaia empfängt mich bewölkt, aber trocken.
Nun bin ich in der südlichsten Stadt der Welt auf Feuerland
Fotoalbum zum anschauen der Bilder in Groß
 Camping in Azul Piste zur Pinguin Kolonie auf Punta Tombo



 Links: Auf dem Weg weiter in den Süden Rechts: 1500 Km Regen und davon 1000 Km mit dieser Aussicht nun weis ich warum alle sagten die Ruta 3 ist langweilig
 An der Magelanstraße angekommen. Fährüberfahrt nach Feuerland.
 Auf dem chilenischen Teil in Feuerland ist nur der kleinste Teil asphaltiert, der Rest ist Schotter
 Links: Irgendwie ist hier nichts Rechts: Grenzübergang von Chile 4 Km weiter kommt der Argentinische. Es lebe die Bürokratie
 Von Rio Grande ist es nicht mehr weit. Die Landschaft wird auch schöner.
 Der letzte Pass vor Ushuaia Hafen Ushuaia
 Links: Irgendwie erinnert mich Ushuaia an die Skigebiete in den Alpen Rechts: Camping in Ushuaia.

Bilder von Unterwegs:
 Ich dachte nur an glücklich Steaks :-)?? Ölpumpen auf dem Weg.
 Was für ein Gefälle! Schiffsfrack im Hafen von Ushuaia.
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