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Patagonien - Weite Weite Weite
Patagonien erinnert mich immer mehr an Australien, eine leichte Kurve und wieder geht es mehrere Kilometer gerade aus. Nur das Wetter spielt hier in Ushuaia nicht mit, 4°C und Regen so mach ich mich nach dem 4. Tag auf den Weg in den Norden - Sonne. Bis Rio Grande hat mich der Regen noch verfolgt und der Wind hat versucht mich vom Motorrad zu pusten, nur versucht. Weiter über Punta Arenas ging es zum Torres del Paine Nationalpark und zu erst zum Gletscher Grey. Es war schon 17.00 Uhr und als ich am Hotel Grey vorbeikam und dachte - ach nimmste ein Zimmer und gehst dann den Gletscher anschauen - ha 300 USD wollten die haben. Planänderung erst Gletscher und dann mal schauen. Am nächsten Tag ging es bei blauem Himmel und absoluter Windstille zum Torres del Paine auf einen sehr schönen Campingplatz mit Feuerstelle und Holz - da fühle ich mich wohl. Tags drauf ging es zum Bergmarsch zum Torres hinaus, das war eine Schinderei. Manchmal dachte ich, ich bin eine Bergziege. Da ziehe ich doch das Motorrad vor, Aber es war gigantisch. Danach hieß es erst einmal den Muskelkater auskurieren, was auch kein Problem war. Das Wetter war der absolute Wahnsinn. Wieder in Argentinien ging es auch schon zum nächsten Highlight, der Moreno Gletscher.
Der Wind hatte sich bisher nur etwas blicken lassen. Mal schauen, ob er die nächsten Wochen wenn ich über die Ruta 40 gen Norden fahre noch im Urlaub ist.
Fotoalbum zum anschauen der Bilder in Groß
 Links: Auf dem weg nach Rio Grande Rechts: Leibspeise - Linsen mit Spätzle und Wiener Würstchen
 Rechts: Der Hafen von Porvenir. Wäre da kein Schild gewesen, wäre ich vorbeigefahren. Ich war nur 2 Stunden zu früh und die Restaurants waren zu.
 Links: Also windstilles Plätzchen suchen und Kaffe machen. Rechts: Die Fähre ist da.
 Und so was begegnet einem in Punta Arenas.
 Hafen von Puerto Natales.
 Gletscher Grey im Torres Nationalpark.
 Hotel Grey für 300 USD.
 Mein Plätzchen war auch schön und die Aussicht auch.
 Offensichtlich geht hier öfters ein Wind :-)

 Auf dem Weg zum Torres del Paine
 Links: Das Nadelöhr zum Campingplatz. Torres, wer hier nicht durch passt muss draußen bleiben. Rechts: Sicht zum Torres morgens um 7.00 Uhr beim Aufbruch zum Marsch. Brr es hatte -4°C, wurde aber schnell wärmer
 und hier gings hoch,
 Die Atmosphäre ist unbeschreiblich.
 Nachdem mich auf dem Weg nach unten ein heftiges Gewitter erwischt hat, wurde es wieder schlagartig schön und ich konnte die Aussicht genießen
 Mein Camp mit Feuerstelle, das ist meins :-). Ach ja, hier am Campamento Torres, welches privat ist und nicht zum Nationalpark gehört, gibt es neben dem Campingplatz 8 USD auch ein Refugio, wo man sich als Backpacker in einen Dorm ein Bett nehmen kann für 40 USD. Ein Luxushotel mit Zimmerpreisen von 1400 - 4500 USD gibt es auch. Für jeden Geldbeutel ist das Richtige dabei.
 Als ich vom Torres los bin habe ich 20 Km weiter zwei Bekannte aus Ushuaia wieder getroffen und habe nachdem wir uns rege unterhalten haben mein zelt gleich wieder aufgeschlagen.
 In Cerro Catillo nun erstmal Benzin besorgen und nach mehrmaligem fragen kam ich hier an, und es gab Benzin - JIPI.
 Links: Tja, das ist beim argentinischen Zoll, im Hintergrund läuft ACDC, Fernseh mit Video und Playstation und Tischtennisplatte. Den Job will ich auch. Rechts: Auf der legendären Ruta 40 in Argentinien. Hier noch oder schon asphaltiert.
 Auf dem Weg zum Moreno Gletscher Moreno Gletscher
 Doch erst einmal das Fahrzeug am großen Parkplatz zu den Bussen stellen und dann geht es mit dem Shuttel hoch zum Aussichtspunkt. Man könnte schon fast sagen, das ist das mindeste, denn als Touri darf man 75 Pesos abdrücken, als Argentino nur 25.


 Ein einmaliges Erlebnis.
Bilder paar von Unterweg:
 Ein Chilene mit einer Enfild in Ushuaia. Ist das auch das richtge Schild zu der Steigung?

 Der Schäfer hat hier seine Ruhe.
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