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Gutes und Schlechtes und dann wird doch wieder alles gut. Es kommt nur immer darauf an, was man aus der Situation macht!! Und wie sagt man so unter Reisenden, reisen ist Pläne zu ändern. Aber alles zu seiner Zeit.
Von Tena und dem heißen Dschungel ging es wieder in die Berge nach Cuenca, wo wir ein paar Sachen erledigen konnten. Schönes Städtchen und einen schönen Unterstellplatz für die Mopeds haben wir im Hostel auch gefunden. Von Cuenca ging es über Loja nach Villcabamba. In dem Hostel fällt einem das Entspannen nicht schwer. Und an alle Biker - diese Strecke ist der absolute Hammer. Man fährt so zwischen 2300 und 3400 m durch die Berge und ich glaube das längste gerade Stück ist 500 m und so geht das 250 km :-)))). Nun aber ab nach Peru. Von Villcabamba geht eine Straße nach Peru, die wir nehmen. Nach wenigen km wird die Straße zu Schotter, dann zu Dreck und Dank dem einsetzendem Regen zu einer schönen Rutschparty. Wir entschließen umzudrehen, denn der Bauarbeiter meinte, dass die Straße noch schlechter wird und wir haben noch 160 km vor uns. Also ab zum nächsten Grenzübergang nach Macara.
Fotoalbum zum anschauen der Bilder in Groß
 Links: Die Hostal Lobby als Garage - sicherer geht es nicht. Rechtes: Und wenn man schon das ist muss man es auch probieren die - Meerschweinchen.
 Frohe Weihnachten an alle. Ich weiß nun warum viele, die ON TOUR sind keine Postkarten schreiben. Wir hatten nach dem wir an alle gedacht haben, die eine haben wollten - 84 Postkarten. Das ist ja nicht das Ding. Wir ab zur Post und der drückt uns doch glatt 168 Briefmarken in die Hand - HÄÄÄ. Nun nach Europa sind es 2,60 USD und er hat nur 2er und 0,60er. Und dann meint der Kollege von hinterm Schalter er möchte 178 USD - UFFF. Na denn jetzt haben wir die Postkarten schon geschrieben, jetzt schicken wir sie auch los. Aber seit uns nicht böse, das ist die Einzigste - versprochen. Wenn man bedenkt, dass man in Equador für 2,60 USD auch ein Essen bekommt - Guten Appetit.

 Der Weg nach Villcabamba. Unsere Lieblingsbank im Hostal
 Die Aussicht von unserer Bank.
 Links: Auf dem Weg nach Peru. Eine Mischung aus Dreck, Staub und Regen, das macht keinen Spaß Rechts: Auf dem Rückweg waren die Jungs gerade dabei ein 1,5 m dickes und 8 m langes Rohr zu verlegen. Auf die Frage, wie lange es noch dauert, meinte einer so bis 15:00 Uhr hää. Wir haben 11:00 Uhr und es regnet. Dann muss man halt impovisieren und ein Häusle baua.
 Wild Zelten am Fluß An der Equadorianischen Grenze
 In Peru Und nun fragt sich jeder ???? Zwei Kilometer nach der Grenze in Peru ist der Christine ein Schwein, das gerade die Straße überquert hat und dann kehrt machte, im Sprint in Christines Vorderrad gelaufen. Bei dem Sturz hat sie sich das linke Handgelenk gebrochen. Die Peruianische Polizei hat uns ins nächste Krankenhaus - nach Equador gefahren. Der Arzt meinte, es dauert ca. 4 Wochen und hat ihr zwei Spritzen und einen Gips verpasst. Für alles röntgen, Gips... haben wir 30 USD bezahlt. Die Motorräder standen sicher an der Polizeiwache an der Grenze.
 Links: Am nächsten Tag haben wir glücklich jemanden in Equador aufgetan, der uns das Motorrad von Christine bis nach Piura ca. 180 Km fährt. Doch als wir das Motorrad aufgeladen hatten, fingen die Peruianischen Taxifahrer an zu schreien und einen Terz zu machen. Wir fanden heraus, dass anscheinend equadorianische Autos, solche Dienste nicht machen dürfen. Aber die peruianischen Typen hatten nur Kombis, in die Sie das Motorrad reinlegen wollten - neee Danke. Rechts: Also Schnauze voll. Alles Gepäck auf die Transalp und mit Christine Hinten drauf ab nach Piura. Ein Schwamm fährt sich ähnlich, so überbeladen wie die Kiste war.
 Der Polizist, der uns ins Krankenhaus gebracht hat. Ich am Busterminal um meine AT zu holen,
 und Christine am Kartos organisieren und manchmal braucht man etwas Glück.
 Link: Im Hostel erst mal umpacken, wir haben nur noch halb so viel Platz und Campen wollen wir auch noch. Rechts: So was nun. Über Das Motorrad Reise Forum und Horizons Unlimited habe ich erst einmal einen Hilferuf losgelassen, ob wir irgendwo für 4 Wochen ein Motorrad unterstellen können. Und es hat sich eine Tür in Lima aufgetan. Die Jungs vom Lima Moto Club waren sofort hilfsbereit und wir haben einen sicheren Platz. Nun war noch die Frage, wie das Motorrad nach Lima bekommen. Direkt ums Eck von unserem Hostal war die Firma “Linea Transport” Dort haben wir angefragt. Selbsverständlich machen wir das :-)))) Sie haben zwar den Preis, nachdem sie das Motorrad live gesehen haben - ich glaube die dachten an eine 125er - von 200 auf 280 Soles erhöht, aber 70€ für 1000 km und wir können es dort noch ne Weile stehen lassen sind ok :-)). Nur verpacken müssen wir es noch. Naja, andere verpacken gerade Weihnachtspäckchen, wir Motorräder.
 Und ab damit zum Versand. Nun geht es zu zweit auf der Afrika Twin weiter.
 Sehenswürdichkeiten gibt es an der Straße keine, Recht gerade Straßen in diesem Teil von Peru. aber Müll liegt überall rum.
 Links: Hostal Swiss in Truchillo Rechts: Chan Chan weltweit größte aus Lehmziegeln erbaute Stadt wurde anno 1500 von den Spaniern zerstört.
 Auf dem Weg nach Huaraz in der Cordillera Blanca eine absolut gigantische Gegend und ebenso schlechte Straßen.
 Campingerlebnisse

 Was für eine Aussicht, und da wurde es ganz schön frisch - 3°C - auf über 4000 m.

 Rechts: Nach dem die Transalp in Lima war haben wir gesehen, dass zum Glück nur der Scheinwerfer und die Lampenmaske kaputt waren. Der rechte Kofferdeckel hatte einen Transportschaden. Da wir in Südamerika sind und nicht daheim muss man nur wissen wohin. Die Jungs vom Lima Moto Club speziell Rodrigo und Jorge haben uns geholfen. In einer “Motorradwerkstatt” konnten wir die Lampenmaske und Kofferdeckel richten und beim Scheinwerfer wurde kurzerhand aus einem anderen das Glas ausgebaut und bei unserem neu eingeklebt. Links: Auf zur nächsten Transportfirma, da die andere nur Nordperu bedient. Bei CRUZ DEL SUR musste die Transalp erst mal auf die Waage. Und am 24. pünktlich zu Weihnachten wird die gute Transalp verpackt und geht nach Arequipa und wartet darauf mit gesundem Handgelenk von Christine über schöne Schotterpisten nach Chile zu fahren.

Frohe Weihnachten aus Peru wünschen Euch Tobias und Christine!


 Links: Weihnachtsfeier vom Lima Moto Club zu der wir eingeladen wurden, Es war lustig auch wenn wir nicht so viel verstanden haben Rechts: Links nach Rechts: Gino, der Werktatchef; Rodrigo, bei dem wir wohnen können und er uns mit den Kontakten zum Club versorgt hat; Jorge, der uns in der Stadt und Werkstat geholfen hat Teile zu organisieren.
Ein Paar Bilder von unterwegs:
 Ein Schloß wird schon heben. Ein Stück Sau zum Mittag.

 Taxi??! Ich sehe nur keine Häuser in der Wüste
 Kran? die gute Handarbeit Stein für Stein
 Zuckerrohr auf dem Weg
 Schlagloch oder Krater?
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