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Chile empfängt uns mit einem schönen und wohl organisierten Grenzübergang, so organisiert dass es uns nicht möglich ist bei einem der sonst unzähligen Cambios Geld zu wechseln. So müssen wir in Arika erst mal Geld holen und werden prompt reich - 400.000,- Chilenische Pesos gibt uns der Automat :-). Jedoch verfliegt die Freude schnell, denn es kostet alles auch gleich tausende Pesos. Von Arika geht es mit mehreren Tankabenteuern nach San Pedro de Atacama, denn unsere Zeit wird langsam knapp. Und der Arsch brummt gar mächtig, denn nicht dass es ganz schön weit zu fahren ist sondern die Temperatur nimmt stetig zu. In San Pedro sind es dann stolze 35°C und wir in der Motorradkluft wissen nicht, ob wir bald so aussehen wie die Hühnchen in den Grills. Von San Pedro machen wir einen Ausflug zu den Geysiren und zu den nahe gelegenen Lagunen - der Hammer. Nach zwei Tagen geht es dann aber auch wieder weiter nach Argentinien, nach Salta um Christine Gips los zu werden, das ist aber eine Story für sich. Von Salta ging es weiter zu den Iguazu Wasserfällen, auf die wir und beide sehr freuten. Die bevorstehenden 1700 Km werden eine Fahrt von Tankstelle zu Tankstelle in zwei Tagen oder besser von Klimaanlage zu Klimaanlage in den Tankstellen, denn 40°C und geschätzte 60-70% Luftfeuchtigkeit sind mächtig anstrengend. Die Wasserfälle sind nicht zu beschreiben, nur zu erleben. Die Größe ist live schwer zu begreifen und wunderschön. Nicht weit von Iguazu wohnt ein Freund von uns, den wir noch besuchen danach ging es 1600 Km weiter nach Buenos Aires, wo wir mit Freunden Christines Geburtstag feiern bevor es am 11. Februar für sie wieder nach Hause geht :-(( Nun das waren unsere gemeinsamen drei Monate, für uns einfach zu kurz für Südamerika. Man hat einfach nicht die Zeit um all die schönen Plätze, Gegenden und Eindrücke richtig genießen zu können. Die Plätze, Gegenden und Eindrücke, die wir aber gesehen und erfahren haben, machen uns doch sehr glücklich, denn man sieht auch dass es uns zu Hause sehr gut geht und wir ein wunderschönes Land haben. Weiter geht es für mich nun leider alleine. Mal schauen, was ich noch so alles sehen und erleben werde
Fotoalbum zum anschauen der Bilder in Groß
 Chile wir kommen Von Arika Richtung Süden.
 Irgendwie kam da nie eine Tankstelle oder bin ich blind. Nachdem wir unsere zwei Notreservekanister umgefüllt hatten und nach 70 Km immer noch keine Tankstelle kam, ging es ins nächste Dorf um eine Tankstelle zu suchen. Ja, ja wir haben eine war die Antwort gegenüber der Kirche. ???? Wo noch mal Fragen gab es dann doch den begehrten Saft aus dem Fass mit der 5 Liter Flasche.
 Von San Pedro de Atakama unternahmen wir einen Ausflug zu den Geysiren El Tatio. Atemberaubend und unheimlich frisch im Vergleich zu den vorherigen Tagen. Ganze -12°C waren auf den 4200 m Höhe - BRRRRR.
 Die Farben kommen von verschiedenen Mineralien, die vom Untergrund mit nach oben kommen.
 Links: Da muss ich mal meine Finger an einem kleinen Geysir wärmen. Rechts: Die Guides wärmen das Wasser für den Tee und die Milch für das Frühstück in dem heißen Wasser der Geysire.
 Und wer will kann baden bei 35°C Wassertemperatur.

 Links: Camping in San Pedro. Rechts: Auf dem Weg zur Lagune im Sand festgefahren.
 Laguna Caixa

 Rechts: Für ein Bild in der Lagune und prompt ist das Moped in der Salzkruste eingebrochen.
 Lagune im Salar de Atacama
 Rechts: Der Grenzposten der Chilenen ist in San Pedro, 150 Km weiter ist der Grenzposten der Argentinier mitten im nichts.

 Auf dem Weg kommen wir noch an einem Salzsee vorbei, der zum Salz gewinnen genutzt wird. Unsere Gelegenheit ein paar Bilder nachzuholen, die wir nicht am Salar de Uyuni machen konnten.

 Auf dem Weg nach Salta

 Auf dem Weg erst mal das Motorrad vom Salz befreien und dem was sonst noch so nach dran hängt.

 Salta Innenstadt Schwere Arbeit an der Homepage
 In Salta sind wir als erstes ins Krankenhaus um Christine Gips los zu werden. Das war keine gute Idee. Das Krankenhaus war nicht, was wir als Krankenhaus in einem Land wie Argentinien bezeichnen würden. Es stank fürchterlich, der Putz kam von den Wänden und als der Arzt das gemachte Röntgenbild in der Türe zum Sprechzimmer 3 Sekunden ins Licht gehalten hat und meinte der Gips muss noch zwei Wochen dran bleiben, haben wir die Flucht ergriffen. Nun was tun? Wir brauchen eine Meinung auf die wir uns verlassen können. Also ab ins Hotelzimmer die Röntgenbilder abfotografieren. Am nächsten Tag haben wir bei unserem Arzt in Crailsheim angerufen, ob er sich die Bilder anschauen würde. Er stimmte zu und wir konnten Ihn in seiner Mittagspause anrufen. Er meinte, nach nun 6 Wochen Gips, was er sieht, kann man den Gips abnehmen. Vielen Dank an dieser Stelle an Dr. Rupp. Nun Gips abnehmen, dieses Plastikzeug ist recht wiederstandsfähig, aber das gute SwissTool uns seine Säge wird damit schon fertig. NEIN, der Arm ist noch dran.
 Weiter Von Salta immer gen Osten, wo die Sonne aufgeht. Auf dein Weiden links und rechts tümmeln sich viele glückliche Steaks.
 Links: Die Iguazu Wasserfälle, die Grössten der Welt an denen schon Roosevelt meinte: “Poor Niagara”. Rechts: Am ersten Aussichtspunkt hat uns die Gischt erst einmal abgeduscht - das ist erfrischend bei 35°C!!
 Von der argentinischen Seite bekommt man einen schönen Detaileinblick, da man meistens genau an der Kante steht und von der Brasilien hat man einen gigantischen Blick auf das gesamte Panorama.




 Wir haben an dieser Stelle mal einen Guide gefragt, ob man weiß wieviel Wasser denn da runter kommt. Er meinte, normal sind es 2000 m³ in der Sekunde, aber da es in Brasilien die letzten Monate viel geregnet hat, sind es im Moment ca. 5000 m³ in der Sekunde - unvorstellbar!



 In Brasilien haben wir Freunde besucht Joao, Eliete und ihren Sohn Pablo. Sie luden uns ein in ein Italienisch - Brasilianisches Restaurante. Das Ambiente und Essen in dem neckischen Schlösschen war echt super.
 Links: Kleiner Service am Moped bei Joao. Abends bei immer noch 35°C mit so wenig an wie möglich. Rechts: Wir wurden zu einem Asado - Grillparty eingeladen mit Live Musik. Nicht schlecht, wenn die Kumpels so musikalisch sind.
 Tja, jede Menge lecker Fleisch und ein paar Beilagen für ca. 50 Leute.
 Am nächsten Tag hat uns Joao uns Eliete zum Angeln an einen Fischweiher mitgenommen. Die Angel ist eine Bambusrute zwei Meter Schnurhaken, Brot und los geht das Vergnügen. Meinte ich Vergnügen als da auf einmal was am Haken hing? Das Vergnügen war schnell rum HUAAAAA - da ist was dran Tobiiiii. Was soll ich machen? So hatten wir ganze 5 Fische Spaß am Angeln.
 Nach weiteren 1600 Km in zwei Tagen und einem sinnflutartigem Regen auf der Fahrt sind wir dann in Buenos Aires angekommen, wo wir bei Dakar Motors mit Ken und Carol aus Australien Christines 29. GEBURTSTAG gefeiert haben. Christine kannte die beiden schon aus Australien.
 Links: Buenos Aires, Avenue 9 de Julio, die breiteste Strasse der Welt. Rechts: In einem Restaurant - Lamm Asado.
 Links: Ken und Carol haben am nächsten Tag lecker Stew für alle gekocht. Rechts: Tango auf den Strassen von Buenos Aires.
 La Boca - das Künstlerviertel
 Hier hatten wir beide noch mal das Ruder in der Hand.
 Der große Stadtfriedhof in Buenes Aires ist etwas beeindruckendes. Diese Monumente, die sich Mausoleum nennen, sind so monumental und riesig. Wenn man das arme Umfeld betrachtet ist es noch viel beeindruckender.
 Abschieds Asado bei Dakar Motors
 Das Bild kennt Ihr glaube ich schon. Von Equador haben wir Weihnachtspostkarten verschickt. Von denen, soweit wir wissen sind fünf angekommen. Später haben wir erfahren, dass es manchmal vorkommt, dass die Briefmarken wieder abgekratzt werden und sie nochmal verkauft werden. Man sollte neben dem Postmann stehen bleiben bis er die Postkarten alle abgestempelt hat. Nun man lernt nie aus.
Ein paar Bilder von unterwegs:
 Ein Land der Lamas die auch mal Shopen gehen.
 und Zombie Lamas
 Wer will noch mit?
 Links: Nicht das es böse gemeint ist! Die vier im Hintergrund haben uns im Cafe in Salta innerhalb von vier Stunden drei mal mit ihrer Musik und dem dazu gehörigem Klingelbeutel besucht. Jedoch waren da noch vier andere Musiker und mindestens zwanzig Verkäufer, die in regelmäßigem Abstand vorbei kamen. Das kann auch nervig sein. Rechts: Ein Umzug in Salta.
 An den Wasserfällen kam man so nah an die Kleinen und die Kleinen kamen an alles was essbar war.
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