|
Bolivien, ein Land das uns leider nur kurz beherbergen darf, überraschte uns mit einer unverhofften Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft. Der Grenzübergang verlief ganz Südamerikanisch :-) La Paz ist eine sehr interessante und auch schöne Stadt. Die Leute auf den Märkten sind nicht so aufdringlich wie in Peru. Da Christine Motorrad zur Abholung in Arequipa steht und uns die Zeit etwas knapp wird, geht es wieder zurück nach Peru. In Arepuipa als erstes einmal ab zum Arzt um Christines Gips loszuwerden. :-(( Nur der meinte, der Bruch hätte sofort operiert werden müssen und der Gips muss noch mindestens 2 Wochen bleiben. MIST!!! Mit Hilfe der Chefin unseres Hostals und ein paar Adressen von der Horizons Unlimited Seite haben wir eine Firma in Lima ausfindig gemacht, die das Motorrad heim schickt. Nun denn ab zu Cruz Del Sur, wo das Motorrad steht. Von dort geht es wieder zurück nach Lima. Auch wir müssen uns ein Transportmittel suchen und ab nach Lima und dann ab das Motorrad nach Deutschland. Schöne Scheiße irgendwie haben wir uns das anders vorgestellt. Zurück in Arequipa war ein kleiner Service und neue Reifen auf der Africa Twin aufziehen angesagt. Die Reifen haben wir aus Lima mitgebracht, den in der zweit größten Stadt Perus gibt es keine, ja gar keine Motorradreifen.
Fotoalbum zum anschauen der Bilder in Groß
 Links: Von Puno am Titikakasee geht es am See entlang nach Bolivien. Rechts: Grenzkontrolle bei der Ausreise von Peru. Ist es auch die richtige Nummer?
 Grenzübergang Peru Bolivien
 Und die Grenzer machen gerade Mittag von 12.00 bis 14.00 - verputzen die ein Schwein? Na denn machen wir uns ein Süppchen und ein Nickerchen. Alle? Nicht alle, manche müssen abwaschen und Bilder machen :-)
 Auf dem Weg nach La Paz.
 Links: Haare ab, der kuckt so grimmig. Na dann mal lieber brav, wenn er mit dem Rasiermesser herum wedelt. Rechts: Marktstrassen in La Paz
 Und da gibt es Sachen, man glaubt es kaum. Auf unsere Nachfrage meinte eine Marktfrau, wenn wir sie richtig verstanden haben, haben die so um die 500 verschiedene Kartoffelarten. Wenn da die Hausfrau nicht den Überblick verliert.
 La Paz: Hier war zu dem noch ein 3-tägiger Stop im Hotel Oberland verschrieben, denn eine fette Erkältung hatte Christine niedergestreckt.
 Heute steht ein Ausflug zu einem Höhepunkt unserer Reise an. Zuerst müssen wir jedoch über einen kleinen Pass - 4700m in den Yungas
RUTA DEL MUERTE oder auch als Strasse des Todes bekannt. Diese Strecke war Jahrzehnte der Hauptzugang aus dem Norden nach La Paz. Alles ist über diese Strasse gefahren - Lastwagen, Busse, Autos... Auf dieser Strecke herrschte Linksverkehr, so dass der Fahrer, der von oben kommt aus dem Fenster sehen kann, wieviel Zentimeter er noch bis zum Abrund hat. Es ist nähmlich eine einspurige Strasse mit einigen Ausweichbuchten. Es sind daher auch einige Fahrzeuge in die Tiefe gestürzt und unzählige Menschen sind ums Leben gekommen. Heute giebt es eine geteerte Strecke und die alte Route wird nur noch von Touristen befahren. Speziell von Downhill Mountainbiker, die nun herunter rauschen und wenn man von unten kommt stehen aufeinmal 5 vor Dir.




 Eines der vielen Kreuze am Streckenrand. La Paz - Valle de la Luna
 La Paz Überfahrt am Titikakasee ablegen der Fähre
 Fähre oder Boot? Und mit dem Motorrad ja aufpassen, dass man auf den Planken bleibt.
 Titikakasee - Auf dem weg zurück nach Peru.
 Links: Cobacabana in Bolivien Rechts: Am peruanischen Grenzübergang wird erst mal die Absperrkette geschweißt. So lang ist die Grenze gesperrt
 Links: Grenzübergang: Alle sind interessiert und ich auch, was fragen die? Rechts: Nachwuchs
 Und das passiert wenn man nicht jede Tankstelle mitnimmt, einem der Sprit ausgeht und man anhält ohne zu schauen wo ein Loch ist. Tja, da waren die Füße halt zu kurz und rums lag die Fuhre inklusive Reiter im Dreck. Der peruanische Sprit mit seinen 84 Oktan ist halt doch nicht der Beste. Da ist der Tank mit seinen 24 Litern bei 250 Km komplett LEER. Zur Rettung der Afrika Twin muß man aber sagen, dass sie trotz diesem Treibstoff, 2 Personen und auf 4800 m immer noch ohne Probleme 100 Km/h schafft, was sehr erstaunlich und erfreulich ist.
 Flamingos auf 4000 m Auch wir haben Schnee :-) weit weg
 Achtung: Lamas
 Links: Auf dem Weg nach Arequipa wurde es reichlich frisch - -4°C und Nebel mit Sicht um die 10 m. Da bleibt nur Visier auf, sich eine Erkältung holen und ganz vorsichtig die restlichen 200 Km fahren. Mit der Grippe lag Tobias dann erst mal 2 Tage flach. Rechts: Arequipa - Plaza de Armas
 Taxi? Besuch im Frauenkloster Catalina
 Links: Ursula Valencia die Besitzerin des Hostals Las Mercedes in Arequipa hat uns sehr bei der Organisation und der Überwindung der Sprachbarriere beim Rücktransport von Christines Motorrad geholfen. Rechts: Bei Cruz del Sur um das Motorrad wieder nach Lima zu schicken. Die Matratze ist nicht unsere!!!!
 Ausladen und Auspacken der Transalp
Nach 17 Stunden Busfahren endlich in Lima angekommen erfahren wir, dass das Motorrad mit einem Tag Verspätung ankommt. Nun denn ab ins Hotel, denn geschlafen haben wir nicht wirklich. Am nächsten Tag bei Cruz del Sur erfahren wir, dass alle Transportunternehmen streiken - na super. Wir hatten Glück, der Chef der uns das Motorrad vor 3 Wochen nach Arequipa verschickt hat, ist da und erkennt uns wieder. Er gibt uns die Adresse, wo das Motorrad gelagert ist und macht uns telefonisch den Weg frei.
 Links: Mit beiden weinenden Augen die letzte Fahrt der Transalp in Südamerika von Cruz del Sur zum Hafen Rechts: Mit geballten Kräften wird die Transalp verpackt. Wie habe ich das daheim alleine geschafft??
 Links: Alles fertig gepackt Rechts: Lima - Callao Hafen. Von hier beginnt die Heimreise für die Transalp.
 Links: Gruppenfoto mit Eduardo, der Chef von UNIEX, der Firma mit der wir die Transalp heimgeschickt haben. Sehr empfehlenswert!! Eduardo hat uns auf allen Schritten begleitet. Warenhaus, Zoll, Warenhaus, Notar, Zoll, Warenhaus, Mittagessen. Rechts: Zurück in Arequipa - diesmal mit dem Flugzeug (2 Sunden) ging es nach einem Service an der Afrika Twin nach CHILE.

 Vorder- und Hinterreifen nach 7000 Km
Bilder von unterwegs:


 Freundliche Bolivianer, die uns zurufen und winken - wegen dem Motorrad oder meinem Sozius?
 Brennt der oder macht der seinen Motor an?
 Ja!! Da sind Schafe auf dem Dach. LKW am Hafen, oder sucht der die Schrottpresse?

|