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Argentinien - La Pampa
In El Bolson wurde es doch länger als gedacht, der Campingplatz war schön und ruhig. Es gab eine super leckere Eisdiele und als dann noch Ingo meinte, er macht ein Assado, nun was soll ich sagen. Über Barriloche ging es auf der “Ruta de 7 Lagos” weiter in den Norden, eine einmalige und gigantische Gegend, die mich mehr zum Anhalten und Fotos machen brachte als zum Fahren. In San Martin des los Andes hab ich meine dicke Afrika Twin gegen eine kleine XR 400 getauscht und hab die Wälder unsicher gemacht. Super schöne Ecken erkundet und sau viel Spaß gehabt. Eine super schöne Gegend und unheimlich nette Leute konnte ich hier in diesen Tagen kennen lernen, jedoch geht es nun langsam aber sicher dem Ende zu. So mache ich mich auf der Ruta 40 weiter auf den Weg in den Norden Richtung San Rafael. Über den Canion Atuel in dem ich eine sehr feuchte Erfahrung gemacht habe, ging es dann endgültig nach Buenos Aires. Da ein kleiner Vulkan in Island den Flugverkehr etwas durcheinander bringt, war nun erst gar nicht klar, ob ich überhaupt heimkomme oder hier noch etwas bleiben muss. Aber wie es aussieht gehen alle Flieger und somit geht Motorrad und meiner einer in die Luft. Auch wenn ich dieses leckere Rinderfleisch hier zurück lassen muss (1 kg Rinderlende kosten 7 €), gibt es so einiges auf dass ich mich wieder freue.
Fotoalbum zum anschauen der Bilder in Groß
 In El Bolson noch so ein richtig geniales Asado und das ganz argentinisch - 3,5 kg bestes Rind für fünf Personen :-) Hier liegt gerade ein Stückchen mit 2,5 kg auf dem Grill.
 Die alte Brücke. Ich hoffe doch da schießt niemand auf mich?!
 Links: Nach ganzen 40 km an diesem Tag konnte ich bei dem Campingplatz nicht weiter fahren. Rechts: In San Martin des Los Andes kurzer Fahrzeugtausch und einen Tag mal richtig Gas geben.
 Der Guide kante sich echt aus.

 Links: Glücklich am Abend, die Aussicht am Nachmittag auf den Ort. Ja, so sieht man halt aus wenn man Spass hat Rechts: Eine der Brücken, die man sich erst mal anschaut bevor man drüber fährt.
 Auf dem Weg nach Norden auf der Ruta 40.
 Irgendwie wie eine Fototapete. Ein Nachtlager, das man nur selten findet.

 Der Herbst naht und die Gauchos bringen ihre Tiere zum Ort.
 Die Weite der Pampa, zum eine fast unbegreiflich und unfassbar. Aber auch schön, interessant und langweilig zugleich
 Der Herbst kündigt sich auch bei den Bäumen an.
 Links: Eine Estancia im nirgendwo. Rechts: Auf der Suche nach einem Campingplatz mache ich mich am Ufer des Stausees in Ninhiul auf den Weg.
 Doch da war der Sand dann doch etwas zu heftig für mein Gefährt. Nicht zu vergessen, dass mein Hinterreifen nicht gerade mehr der Beste ist. Also alles abladen, das Motorrad um 180° herumziehen eine standfestes Plätzchen suchen und wieder aufladen. Nun manchmal denkt man, man lernt...echt? Ach ja, das Motorrad rechts steht ohne Ständer.
 Im Canyon Atuel habe ich dann ein schönes Plätzchen zum Zelten gefunden. So um 22.00 Uhr hat es dann jedoch angefangen etwas zu regnen, als der Regen dann mit Hagel stärker wurde, dachte ich mir das Zelt ist ja dicht. Das war es zum Glück auch, denn auf einmal schwamm das gesamte Zelt so 5 cm. Ich sag Euch, das ist ein Scheiß Gefühl, wenn man sein Zelt aufmacht und Wasser strömt durch die Apside. Als dar ganze Spuk so gegen 24.00 Uhr ebenso schnell aufgehört hat, wie er angefangen hat, bin ich mit dem Zelt auf eine trockene Stelle umgezogen.
 Links: Da rechts neben dem Busch war das Plätzchen eigentlich ja ganz schön. Rechts: Weiter durch den Canyon Atuel.

 Noch 580 km bis Buenos Aires Der Reifen ist nun srchwäbisch aufgebraucht :-))
 Bei Dakar Motors macht Sebastian noch mal ein richtig typisches Asado - 4 kg für 5 Personen.
 Links: Noch eine Motorradwäsche bevor es heimgeht. Rechts: In der 3. Nacht in Buenos Aires kam Abends ein kurzes Gewitter auf und da kamen solche Hagelbrocken runter. Zum Glück war ich da nicht zelten
 Links: So, Die letzte Fahrt zu Lufthansa Cargo hat sein Ende auf einer Palette gefunden.
Ein Paar Bilder von unterwegs:
 Links: In den Flaschen ist Wasser für die durstigen Pilgerer Viele Argentinier glauben an die Difunta Correa und ihre Wunderkraft. Nach der Legende ist die die Difunta Correa eine Frau gewesen, die in der Mitte des 19. Jahrhunderts auszog, um ihren Mann aus dem Heer des berüchtigten Facundo Quiroga zu befreien, das im Unabhängigkeitskrieg gegen die Spanier gekämpft hatte. Sie hatte jedoch bald kein Wasser und Proviant mehr und stürzte in der Wüste mit ihrem Kind nieder. Gauchos fanden sie tot in Vallecito, einem kleinen Tal in der Nähe von San Juan. Doch ihr Kind lebte und trank Milch aus ihrer Brust. Die Gauchos errichteten ihr einen Altar in Vallecito und verehrten die Difunta und baten sie um Hilfe. Und die Hilfe kam auch und kommt auch heute noch - so glauben viele Argentinier und bringen der Difunta ihre Gaben. Rechts: Es ist kalt. Wenn man genau hinsieht, sieht man den Wassersprenkler in der Mitte.
 Argentinische Wegfahrsperre.
 Equador - Peru -Bolivien - Chile - Argentinien - und Brasilien all diese Länder haben wir bereist. Manche zwar nur kurz, jedoch nicht ohne dass sie einen Eindruck auf uns hinterlassen haben. So manche Hürden waren zu nehmen und gar viele schöne Momente konnten wir erleben. Das Interesse an diesem Kontinent und an anderen Kulturen ist noch längst nicht zu Ende. Wer weiß wohin die Reise geht. Wir hatten eine gigantisch schöne Zeit und mit dieser Seite auch mit Euch. Vielen Dank für die vielen Mails und wir hoffen Euch hat diese Reise genauso viel Spaß gemacht wie uns.
In diesem Sinne - Hasta Luego!
TOBIAS und CHRISTINE
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